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Mahnen und Gedenken
reminding and warning
Viele Orte in der Lausitz erinnern an Verluste oder
auch erfolgreichen Widerstand. Hier eine Auswahl.

Vor der Kirche in Kerkwitz liegt ein Stein der gesprengten Kirche von Horno.

Diese Fassade in Klingmühl erinnert an den schwierigen Kampf für die Wiederbesiedlung des Ortes.

Während der politischen Wendezeit markierten Bürgerbewegte in Forst die Grenzen des geplanten Tagebaus
"Forst-Hauptfeld" mit selbst angefertigten Warnschildern. Als das Tagebaufeld durch ihr Engagement
abgewendet war, wurden die Schilder zusammengeschweißt
und auf dem Hof der Euloer Kirche aufgestellt. Die damals geretteten Orte sind jetzt wieder bedroht.

Vor der Kirche von Forst-Eulo

Vor der Kirche von Forst-Eulo

Gedenkstein auf dem Kirchhof von Sallgast.

Die Dorfeiche von Lacoma sollte Anfang der 90er Jahre dem Bau des Hammergraben-Neulaufes zum Opfer fallen.
Sie wurde jedoch am Tag der geplanten Fällung über Nacht eingezäunt und mit einer Demonstration verteidigt.
Plötzlich war es doch technisch möglich, den Graben an der Eiche vorbeizuführen, ohne das benachbarte
Wohnhaus abzureißen. Seit dieser Zeit blieb die Eiche eingezäunt und mit dem Schild "Naturschutz Aktion
Grüne Liga" versehen. Heute führt der Radweg nach Maust direkt an ihr vorbei.

Protestbuche im "Tiergarten" im Vorfeld des Tagebaus Nochten (Foto: Penk)
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