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Der geplante Tagebau Bagenz-Ost

(Letzte Änderung: März 2009)

Bilderserie aus den "Kohlefeldern" Spremberg und Bagenz (8)

Die Darstellung der Vattenfall-Pläne entspricht der Variante 2 der TU-Clausthal-Studie. Für eine Aufschlussbaggerung müsste eine umfangreiche Außenkippe für die Erdmassen oder (sehr unwahrscheinlich) ein Bandtransport in andere Tagebaugebiete angelegt werden. Beides verursacht immense Landinanspruchnahme und Beeinträchtigungen außerhalb des eigentlichen Abbaugebietes.

Übersichtskarte

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Siedlungen

Bei diesem Tagebaufeld würden direkt keine Dörfer in Anspruch genommen, solange der nordwestliche Teil des Kohlefeldes ausgespart bleibt. Mehrere Einzelgehöfte wären aber von Umsiedlung betroffen. Direkt dem Tagebau benachbart wären die Orte Bagenz, Drieschnitz-Kahsel, Vorwerk Drieschnitz, Hornow, Wadelsdorf, Kolonie Bloischdorf, Groß Luja und Muckrow. Auswirkungen auf Sellessen und das gerade erst umgesiedelte Haidemühl wären ebenfalls zu erwarten.

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Verkehr

Der Tagebau würde einen Abschnitt der Lausitzbahn zwischen Neuhausen und Spremberg sowie die Ortsverbindung von Bagenz nach Sellessen zerstören. Beides hätte bei einer Umverlegung zusätzliche Auswirkungen auf Natur und Landschaft bzw. Anwohner am Ort der neuen Trasse.

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Natur

Der Hornower, Wadelsdorfer und Groß Lujaer Wald sind ökologisch und wirtschaftlich intakte Kulturlandschaft, die zudem ein noch nicht gestörtes Wassereinzugsgebiet mit verschiedenen Bächen und Teichen darstellen. Im Westen nähert sich das Tagebaufeld stark an den Spremberger Stausee an (FFH- und Landschaftsschutzgebiet). Es sind massive Beeinträchtigungen dieses Gebietes zu befürchten.

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Wirtschaft und Kultur

Das Gebiet des Abbaufeldes steht in direktem Zusammenhang zur Tourismusentwicklung um den Spremberger Stausee. Diese ist mit einem Tagebau nicht verträglich. Gleiches gilt für die östlich angrenzenden Ortschaften mit ihren Park- und Schloßanlagen und der als „Strittmatterland“ bekannten touristischen Region.

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Planungsstand

Vattenfall will ca. 2015 den Antrag auf Einleitung eines Braunkohleplanverfahrens stellen.

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