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Neue Tagebaue und Umsiedlung (Letzte Änderung: Januar 2008) ![]() Bild: Mahnmal für abgebaggerte Orte in Lacoma, 1994 spontan entstanden, 2007 neu instandgesetzt. Ein offizielles Dokumentationszentrum zu dieser Thematik entstand in Neu-Horno erst 2006. Wir lehnen Umsiedlungen ab, da sie grundsätzlich nicht sozialverträglich sind. Allein in der Lausitz verloren in den vergangenen 80 Jahren mehr
als 30.000 Menschen ihre Heimat, weil sie einem Tagebau weichen
mussten. 136 Orte verschwanden ganz oder teilweise von der Landkarte.
Die Umsiedlungen stellen für die Betroffenen eine
komplexe Veränderung ihres sozialen Umfeldes dar. Auch bei
geschlossenen Umsiedlungen eines Ortes zieht trotz materieller
Benachteiligung ein beachtlicher Teil (etwa 1/4 bis 1/3 der Bewohner)
nicht in den neuen, gemeinsamen Ort mit. Schon von
daher ist die gesamte Dorfgemeinschaft einem massiven Schwund
und umfassenden Umstrukturierungen ausgesetzt. Aus materieller
Sicht werden die Umsiedlungen momentan so durchgeführt,
dass die Betroffenen keinen Nachteil erleiden. Links
Berichte Betroffener bieten Internetseiten wie Visionen haben - Netzwerk knüpfen - Handeln anregen |
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