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WILDER OSTEN:
Umsiedlung und Klimazerstörung
finanzieren Ihre Kinokarte!
Eine Information der Umweltgruppe Cottbus e.V. für Gäste des Festivals des
Osteuropäischen Films in Cottbus (11. bis 16.November 2008)
- Sponsor Vattenfall
- Die Filmverlosung
- Der Sonntagsausflug
- Die Kohle-zurück-Aktion
- Wo gibt es während des Festivals Informationen?
- Mitmachen
- Wer sind wir?
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Sponsor Vattenfall
Vattenfall ist seit 2003 Hauptsponsor ("first partner") des Cottbuser Filmfestivals.
In den Jahren dieser Partnerschaft hat der Konzern die Ortschaft Horno gegen ihren Willen umgesiedelt
und die geschützte Lacomaer Teichlandschaft dem Erdboden gleich gemacht. Gleichzeitig wurden fünf neue
Tagebaue geplant, für die 3700 Menschen in der Lausitz umziehen sollen. Die Vattenfall-Braunkohlekraftwerke
Jänschwalde und Boxberg belegen unter den klimaschädlichsten Anlagen Deutschlands die Ränge zwei und fünf.
In den nächsten Jahren wird der Konzern seinen Ausstoß an Klimagasen durch ein Neubaukraftwerk in Boxberg
sogar steigern.
Vattenfall setzt Kultursponsoring geschickt ein, um die Region mundtot zu machen. Lassen Sie sich auch
manipulieren?
Auf dieser Internetseite können Sie sich informieren und eine Meinung bilden.
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1. Die Filmverlosung
Wir verlosen unter den Festivalbesuchern ein DVD-Paket mit den Filmen
„Die Schmerzen der Lausitz“
von Peter Rocha (1990, 60 Minuten)
Der Film, der die Probleme des Braunkohlenbergbaus zur Wendezeit öffentlich machte!
Jetzt auf der Doppel-DVD „Spurensuche“ mit anderen kritischen Dokumentarfilmen erhältlich.
„Otzenrath 3 Grad kälter“
von Jens Schanze (2007, 81 Minuten)
Eine Bergbauumsiedlung in Nordrhein-Westfalen wird begleitet und dokumentiert.
Mehr Informationen zum Film unter www.otzenrath-film.de
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2. Der Sonntagsausflug
Sie wollen sich selbst ein Bild machen? Bei Interesse zeigen wir Ihnen am Festivalsonntag
die Lausitz mit den Stationen
- Tagebau
- Braunkohlekraftwerk
- Bedrohtes Dorf Atterwasch
Abfahrt 10:00 Uhr, ca. 3 Stunden
Unkostenbeitrag 10 Euro, Anmeldung bis Sonnabend 18:00 Uhr unter 0151-20109768.
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3. Die Kohle-zurück-Aktion
Sie müssen sich nicht vom Fossilkonzern Vattenfall sponsorn lassen! Geben Sie Ihre
Ersparnis dorthin, wo sie Zukunft gestaltet: Spenden Sie fünf Euro für den Kampf gegen neue
Braunkohletagebaue und für eine bessere Energiepolitik in der Lausitz!
Umweltgruppe Cottbus e.V.
Kennwort „Wilder Osten“
Konto: 3302103203
Sparkasse Spree-Neiße
BLZ: 180 500 00
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Wo gibt es während des Festivals Informationen?
Weder können unsere ehrenamtlichen Mitstreiter ständig vor allen Kinos präsent sein, noch
können wir erwarten, bei den Veranstalter unsere Aktion begrüßen. Deshalb gibt es zwei
Infopunkte außerhalb der Festivalorte:
Studentenklub QuasiMONO (unweit der Stadthalle)
Weinertstraße 2,geöffnet täglich ab 19:00 Uhr
Eine-Welt-Laden (nahe Weltspiegel und Obenkino)
Straße der Jugend 94, geöffnet Mo-Fr 10:00 – 18.00 Uhr
Hier gibt es Infomaterial zu Braunkohle und zum Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue – für eine
zukunftsfähige Energiepolitik“
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MITMACHEN
- Sie möchten an der Verlosung teilnehmen? (Einsendeschluss ist der 21.November 2008)
- Sie möchten den Rundbrief der GRÜNEN LIGA zur Lausitzer Braunkohle per e-mail erhalten?
- Sie möchten der Umweltgruppe Cottbus e.V. (UGC) als Fördermitglied beitreten und bitten um Satzung, Fördervereinbarung und den Tätigkeitsbericht 2008?
- Sie möchten ganz praktisch für das Volksbegehren aktiv werden und dazu angerufen werden?
In Cottbus verteilen wir vor den Kinos Flyer, die einen Rückmeldeabschnitt enthalten.
Wer sich papierlos beteiligen möchte, schreibt eine Mail an
wildost@web.de
Bitte Name, Vorname, Wohnanschrift, Postleitzahl, Wohnort, e-mail-Adresse, Telefonnummer je nach Notwendigkeit angeben!
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Wer sind wir?
Die Umweltgruppe Cottbus e.V. ist ein regional verwurzelter Umweltverein. Klein
aber nicht allein: Wir sind Mitglied im Netzwerk ökologischer Bewegungen GRÜNE LIGA.
Aufgabe und Ziel des Vereins ist es, das Leben durch Erhaltung des Friedens, Förderung der Gerechtigkeit
und Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen zu gestalten. Wir fühlen uns den regionalen Eigenarten der
Lausitz verpflichtet, fördern eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise sowie einen entsprechenden
Austausch mit den Nachbarregionen. (aus der Vereinssatzung der UGC)
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Visionen haben - Netzwerk knüpfen - Handeln anregen
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